Akzeptanz der Bürger darf nicht überstrapaziert werden
Nachrichten von Ermittlungserfolgen der Sicherheitsbehörden gegen rechte Gewalt, wie die Zerschlagung einer rechtsextremen Terrorgruppe in Franken letzte Woche, sind besonders vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Asylbewerberunterkünfte ein wichtiges Signal. Die Gruppe, gegen die nun unter anderem wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt wird, stand bereits seit längerem unter Beobachtung und habe sich in den vergangenen Monaten zunehmend radikalisiert, berichtete die Bamberger Polizei.
Zuletzt hatte das Bundeskriminalamt (BKA) vor weiteren schweren Gewalttaten gegen Flüchtlinge, Helfer und Politiker gewarnt. Dies wird durch aktuelle Zahlen untermauert. Demnach wurden im August dieses Jahres 111 Menschen infolge politisch motivierter Straftaten verletzt, insgesamt wurden dem BKA im August 2 072 solcher Straftaten gemeldet, 1 469 davon werden dem rechten Spektrum zugeordnet. Die Zahl der Gewalttaten von rechts wird mit 100 angegeben und die der Verletzten mit 62.
Dem muss der Staat mit aller Härte entgegentreten. Klar ist aber auch, dass es richtig von der CSU ist stets anzumahnen, dass die Akzeptanz der Bevölkerung nicht überstrapaziert werden darf, um der rechten Szene nicht weiteren Zulauf zu bescheren.
Weitere Beiträge zu dieser Kategorie:
Wir ändern das Luftsicherheitsgesetz
In den vergangenen Monaten haben illegale...
Umfassende Entlastung von Bürgern und Unternehmen
Am gestrigen Donnerstag haben wir mit dem...
Ausschreitungen in Gießen
Am Mittwoch haben wir in einer Aktuellen Stunde...
Bundeshaushalt 2026: Was steckt drin?
Heute haben wir den Haushalt 2026 beschlossen....
Koalitionsausschuss entlastet die Wirtschaft
Beim gestrigen Koalitionsausschuss haben sich...
Einigung für modernen Wehrdienst
Genau am Tag des 70. Geburtstags der Bundeswehr...
Wir bekämpfen Schwarzarbeit
Schwarzarbeit raubt ehrlichen Betrieben die...
Entlastungskabinett
Am Mittwoch gab es eine wichtige Premiere: Eine...
Weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Menschen in der Pflege
Vorschriften, Doppelprüfungen,...








