Absetzung des „Echo“ nach Eklat
Dass ein absehbarer Eklat nun zum Ende eines renommierten Musikpreises führt ist schade. Insbesondere für alle bisher ausgezeichneten Künstler. Es ist aber die richtige Entscheidung, wenn ein vollständiger Neuanfang notwendig ist, damit Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie und Gewaltverharmlosung nicht als preiswürdig erachtet werden.
Zur Klarstellung: Das Schicksal des Echo hat nichts mit der Freiheit der Kunst in unserem Land zu tun. Die Kunstfreiheit ermöglicht es „Künstlern“, wie den beiden Rappern, nach wie vor, mit platten Geschmacklosigkeiten viel Geld zu verdienen. Das hält unsere Gesellschaft aus. Solche Werke, die an der Schwelle zur Strafbarkeit Antisemitismus und Gewalt salonfähig machen wollen, aber auch noch mit einem Preis auszuzeichnen, ging eindeutig zu weit.
Weitere Beiträge zu dieser Kategorie:
Bundesmittel für Nürnbergs historische Stadtgrabenstützmauer
Ein riesiger Erfolg für Nürnbergs historische...
Antisemitismus auf der Berlinale
Nach den antisemitischen Äußerungen und...
750.000 Euro für das Memorium Nürnberger Prozesse
Am Dienstag konnte ich die Stadt Nürnberg...
Weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Menschen in der Pflege
Vorschriften, Doppelprüfungen,...
Entlastung für Gaskunden
Der Bundestag hat die Gaskundinnen und -kunden...
Kritik am NDR ist keine politische Einflussnahme!
Nachdem der NDR angekündigt hatte Julia Ruhs,...
Gent-Festival: Antisemitismus in Reinform
Die Münchner Philharmoniker wurden aus dem Gent...
Haushaltsentwurf zur Modernisierung des Landes
Am Dienstag wurden im Bundeskabinett der 2....
Die Nürnberg Kongresshalle in Berlin
Am Mittwoch hat die Stadt Nürnberg in der...








