Visafreiheit ist kein Handelsgut
Die Empfehlung der EU-Kommission steht richtigerweise unter dem Vorbehalt, dass die Türkei alle 72 notwendigen Bedingungen erfüllt. Die Türkei hat es also in der Hand, die Voraussetzungen für die gewünschte Visaliberalisierung zu schaffen. Die Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise ist dabei kein Ersatz für die noch nicht umgesetzten Punkte. Das muss auch bei Drohungen der Türkei, ansonsten das Abkommen aufzukündigen, gelten.
Europa darf seine Rechtsordnung nicht zu Verhandlungen frei geben. Die Fortschritte der Türkei, um die Bedingungen für die Visaliberalisierung zu erfüllen, zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg für Europa und die Türkei sind. Falsche Zugeständnisse wären ein fataler Rückschritt.
Weitere Beiträge zu dieser Kategorie:
Wir müssen uns zuhause sicher fühlen können
Der Informationsaustausch zwischen den...
Deutschland muss sich mit Grenzkontrollen schützen
Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und...
Sozialleistungen für Zuwanderer aus der EU erst nach fünf Jahren
Besser spät als nie. Eine langjährige Forderung...
Weniger Arbeitslose, mehr Beschäftigte und offene Stellen
Zum Tag der Arbeit kommen gute Nachrichten aus...
Australische Flüchtlingsstrategie gescheitert
Das oberste Gericht Papua-Neuguineas entschied...
Bessere Integrationschancen und entlastete Großstädte dank Wohnsitzauflage
Am heutigen Freitag trifft sich die...
Mehr Geld für Einbruchsschutz
Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor...
Anti-Terror-Paket ein voller Erfolg für CSU
Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat...
Integration wird belohnt
Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat...








