Mit Online-Durchsuchung Strafverfolgung auf der Höhe der Zeit
Über Online-Durchsuchung und die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung entscheidet heute der Deutsche Bundestag. Die Ermittlungsbehörden erhalten damit wichtige neue Ermittlungsinstrumente für ihren Werkzeugkasten.
CDU und CSU stellen jetzt sicher, dass Kriminelle und Terroristen für die Planung und Ausführung von Verbrechen nicht weiterhin verschlüsselte Kurznachrichtendienste nutzen können, während unseren Ermittlungsbehörden die Hände gebunden sind. Mit der heute vom Bundestag zu beschließenden StPO-Reform stellen wir unsere Strafverfolgungsbehörden zeitgemäß auf. Bereits heute dürfen SMS und Telefongespräche überwacht werden. Es ist nur folgerichtig, wenn wir unseren Ermittlern bei bestimmten Straftaten erlauben, künftig auch die Kommunikation über Kurznachrichtendienste wie beispielsweise WhatsApp zu überwachen. Das muss direkt vor der Verschlüsselung passieren.
Mit den heutigen Gesetzesänderungen schafft die Union außerdem die Voraussetzungen für die sogenannte Online-Durchsuchung. Damit können die Strafverfolger beispielsweise die Nutzung eines fremden PC überwachen und dort gespeicherte Daten ohne Wissen des Betroffenen aufzeichnen.
Zugleich stellt der Gesetzgeber sowohl bei der Quellen-Telekommunikationsüberwachung als auch bei der Online-Durchsuchung hohe strafprozessuale Hürden wie den Richtervorbehalt auf, um den Schutz der Grundrechte zu gewährleisten. So ermöglichen wir effiziente Strafverfolgung auf der Höhe der Zeit und zu unser aller Sicherheit.
Weitere Beiträge zu dieser Kategorie:
Schnellere Ausweisung straffälliger Asylbewerber
Die Bundesregierung hat nun die erleichterte...
Asylpaket II schnell umsetzen
Die Parteichefs der Großen Koalition einigten...
Wir müssen weitere Anspannung des Wohnungsmarktes verhindern
Die Lösung für angespannte Wohnungsmärkte sind...
Asylpaket II – nicht auf Katastrophen warten
Die Verabschiedung des zweiten Asylpaketes ist...
Michael Frieser zu Gast im Deutschlandfunk „Zur Diskussion“
Aufzeichnung der Sendung "Zur Diskussion" im...
Sexual assaults in Germany cause a debate over refugees
On New Year's Eve 80 women reported sexual...
Österreich beschließt Obergrenzen – Verzögerungen nicht länger hinnehmbar
Die österreichische Regierung will die Aufnahme...
Deutschlandfunk Interview: „Ich will gar nicht von einer Verschärfung reden“
Michael Frieser im Gespräch mit Martin Zagatta...
Kölner Übergriffe dürfen nicht toleriert oder kleingeredet werden
Diese widerwärtigen Übergriffe und sexuellen...








