Änderungen des Freizügigkeitsgesetzes berücksichtigen CSU-Anliegen
Mit dem Anstoß der Debatte zur sog. Armutsmigration verfolgten wir das Anliegen, Freizügigkeitsrechte und ihre Akzeptanz in der Gesellschaft zu sichern. Der Abschlussbericht und die Änderungen des Freizügigkeitsgesetzes belegen die Richtigkeit unserer Denkansätze. Ein striktes Vorgehen gegen Rechtsmissbrauch sichert die Vorzüge für alle rechtstreuen Unionsbürger. Befristete Wiedereinreisesperren werden als Instrument gegen Rechtsmissbrauch und Betrug ermöglicht werden. Das Erschleichen von Aufenthaltsbescheinigungen durch falsche Angaben wird unter Strafe gestellt. Doppelbezug von Kindergeld wird durch Abgleich von Identifikationsnummern verhindert.
Das Aufenthaltsrecht von Unionsbürger, die sich zur Arbeitsuche aufhalten wird sinnvollerweise auf bis zu sechs Monate beschränkt. Darüber hinaus ist ein Aufenthalt nur möglich, wenn eine begründete Aussicht besteht, eingestellt zu werden. Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit wird durch die Behördenzusammenarbeit mit der Finanz-kontrolle Schwarzarbeit effektiver begegnet werden. So kann ein Missbrauch der Freizügigkeitsrechte unter Vortäuschung einer Erwerbstätigkeit effektiv verhindert werden.
Weitere Beiträge zu dieser Kategorie:
Die digitale Brieftasche kommt
Am gestrigen Donnerstag haben wir das Digitale...
Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe
In erster Lesung haben wir uns diese Woche mit...
Deutsche Nachrichtendienste werden echte Geheimdienste
Unser Land steht Tag für Tag im Fadenkreuz...
Für eine gute psychotherapeutische Versorgung
Heute Vormittag hat der Bundestag das...
Neues Gebäudemodernisierungsgesetz
Heute konnten wir das neue Gebäudeenergiegesetz ...
Mehr Sicherheit im Alltag: Reform des Bundespolizeigesetzes
Heute beschließt der Bundestag das Gesetz zur...
Klagerecht für Umweltverbände wird gestrafft
Mit dem Abschluss des...
Konsequente Vorfahrt für Infrastrukturprojekte
Am heutigen Freitag haben wir das sogenannte...
Die zentralen Vorschläge der Rentenkommission
Diese Woche hat die Rentenkommission einstimmig...








