Ein riesiger Erfolg für Nürnbergs historische Bausubstanz: Trotz siebenfacher Überzeichnung des Denkmalschutz-Sonderprogramms erhält meine Heimatstadt Nürnberg eine halbe Million Euro für die Sanierung der historischen Stadtgrabenstützmauer. Unsere Altstadt lebt von ihren einmaligen Baudenkmälern. Gerade Nürnberg mit seinem Gepräge und seinem Ruf in aller Welt ist dringend auf den Denkmalschutz angewiesen. Es ist mehr als erfreulich, dass sich unser Einsatz zusammen mit der Stadt gelohnt hat.
Um die Anlage für kommende Generationen zu erhalten, wird die zur Stadtmauer gehörende äußere Grabenfuttermauer seit 2020 generalsaniert. Für den derzeit in Planung befindlichen Bauabschnitt am Maxtorgraben wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, beantragt. Mit der nun bewilligten Förderung ist die Gesamtfinanzierung der dringend erforderlichen Sanierungsarbeiten in Höhe von knapp zwei Millionen Euro gesichert.
Der Haushaltsausschuss hatte am 4. September 2025 insgesamt 35 Mio. Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV bereitgestellt. Über die Länder wurden bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 568 Projektanträge mit einem Volumen von rund 270 Millionen Euro eingereicht. Dem Grunde nach förderfähig erscheinen 520 Anträge mit einem Gesamtvolumen von ca. 243 Millionen Euro. Aufgrund der rund siebenfachen Überzeichnung des Programms ist eine Auswahlentscheidung durch die Abgeordneten erforderlich geworden, die diese Woche nun erfolgt ist.