In diesem Jahr gilt einmal mehr: Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft! Im Jahreswirtschaftsbericht 2026 stellt die Bundesregierung ihre Wachstumserwartungen dar und beschreibt die Grundzüge und Prioritäten ihrer Wirtschaftspolitik. Die Bundesregierung geht von einer konjunkturellen Erholung bei weiterer Unsicherheit aus.

Für 2026 erwartet die Bundesregierung ein reales Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. Die konjunkturelle Erholung wird von einer stärkeren binnenwirtschaftlichen Dynamik – bei gleichzeitig etwas nachlassenden außenwirtschaftlichen Belastungen – getragen. Die Arbeitslosigkeit dürfte im Jahresdurchschnitt 2026 nur leicht niedriger als im Vorjahr liegen. Der Wachstumsbeitrag des Außenhandels soll auch aufgrund der geopolitischen und wirtschaftspolitischen Konflikte in diesem Jahr negativ sein, wenn auch weniger deutlich als 2025.

Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 zeigt: Die Koalition hat es in einem halben Jahr geschafft, wichtige Impulse in die Wirtschaft zu geben. Nach den Rezessionsjahren 2023 und 2024 wurde bereits für das vergangene Jahr ein Wachstum von 0,2 Prozent berechnet. Das sind erste gute Signale, allerdings nur ein Anfang. Das Wachstum wird vor allem von den staatlichen Investitionen in Modernisierung, Resilienz und Sicherheit angestoßen. Die im Bericht aufgeführten weiteren Maßnahmen müssen in den kommenden Monaten zeitnah umgesetzt werden: mehr Freihandel, mehr Investitionsanreize, umfassendere Reformen bei Energiepreisen, Bürokratie und Staatsfinanzen.

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