Der größte Krieg in Europa seit 1945 trat diese Woche ins fünfte Jahr ein. Russlands Gewalt gegen die Ukraine mit der klaren Absicht, sie als Nation auszulöschen, hat hunderttausenden Soldaten und zehntausenden Zivilisten das Leben gekostet. Für marginale Bodengewinne setzt Russland das Töten in einem zermürbenden Abnutzungskrieg fort und nimmt dabei immer häufiger zivile Ziele ins Visier.
Wir blicken vorsichtig optimistisch auf die von den USA vermittelten Gespräche mit Delegationen aus Moskau und Kyjiw, Deutschlands und Europas Haltung dabei bleiben klar: Über die Köpfe der Ukraine hinweg darf der Aggressor keine Bedingungen diktieren. Nachhaltigen Frieden kann es in Europa nur mit einer wehrhaften Ukraine geben, die sich gegen die Gewalt eines revisionistischen Russlands verteidigen kann. Die substantielle Unterstützung Deutschlands für die Ukraine ist nicht zuletzt ein Beitrag für die Sicherheit Europas.
Auch in meiner Heimat steht die Stadtgesellschaft an der Seite der Ukrainer. Anlässlich des vierten Jahrestages des Krieges rufen wir in Nürnberg am morgigen Samstag zu einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine auf: 28. Februar, 14 Uhr, auf dem Nürnberger Kornmarkt. Veranstaltet wird die Kundgebung unter anderem von der CSU, dem Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg, und den lokalen Verbänden von SPD, ÖDP und Grünen.