Aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ (SKS-Schwimmbäder) fließen 1.079.792 Euro nach Nürnberg. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages diese Woche beschlossen. Die Mittel sind für die Erneuerung der Wasseraufbereitung im Nordostbad vorgesehen. Die Bundesförderung entspricht damit rund 75 Prozent der veranschlagten Gesamtkosten von rund 1,44 Millionen Euro.
Das sind sehr gute Nachrichten für meine Heimatstadt. Rund 150.000 Menschen besuchen das Nordostbad jedes Jahr. Nach über 20 Betriebsjahren muss die Wasseraufbereitung erneuert werden. Mit mehr als einer Million Euro leistet der Bund hier einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt des Bades. Ich freue mich sehr, dass Nürnberg auch in dieser Förderrunde zum Zug kommt.
Die Wasseraufbereitung im Nordostbad ist seit 2005 in Betrieb und muss altersbedingt erneuert werden. Vorgesehen ist der Umstieg von der bisherigen Ultrafiltration auf eine Druckfiltrationsanlage. Von der neuen Technik erwartet die Stadt unter anderem geringere Wartungs- und Chemikalienkosten.
Insgesamt gingen etwa 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von rund 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. In der zusätzlichen Tranche stehen 250 Millionen Euro Bundesmittel ausschließlich für Schwimmbäder zur Verfügung.
Neben dem Nordostbad profitieren auch weitere Schwimmbäder im Großraum von der Förderung: Das Atlantis in Herzogenaurach, das Hallenbad der Bertleinschule in Lauf a. d. Pegnitz sowie das Freibad in Markt Neuhof a. d. Zenn erhalten jeweils 720.000 Euro.
Schwimmbäder sind ein wichtiger Teil unserer kommunalen Infrastruktur. Hier findet Schul- und Vereinssport statt, hier lernen junge Menschen schwimmen und hier können Menschen wohnortnah Sport treiben. Der Sanierungsbedarf ist vielerorts groß. Deshalb ist es richtig, dass der Bund die Kommunen bei dieser Aufgabe unterstützt.